Brutstätte des Wahnsinns
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10. Mai

Gimli wachte an diesem Morgen mit enormen Schwindelgefühlen auf. Hatte er doch tatsächlich wieder von einem Erdbeben geträumt! Er sah sich um. Frain und Brain zu seinen Füßen. Die Heiler liefen umher und versorgten die miesmutigen, weil nicht kampferlaubten, Zwerge. Gimli dachte nach. Zum ersten mal seid Tagen. Richtiges nachdenken ist bei Zwergen eigentlich seltener der Fall. Aber jetzt das Gehirn der Zwerge zu erklären würde zu lange dauern... . Also, Gimli dachte nach. (Richtiges nachdenken ist bei Zwergen...). Wo war wohl sein Vater? Und wurde Groins Stützpunkt bereits zerstört? Nein nein, so etwas durfte er nicht einmal denken! Aber ganz so unrealistisch war es nicht. Langsam wachten Frain und Brain auf. Gimli stöhnte. Jetzt würden sie ihn wieder die ganze Zeit mit Fragen wie „Habt ihr gut geschlafen?“, „Wie wird man eigentlich O.A.F.M.S?“, „Wie ist es so als einer von den höhergestellten?“ etcetera löchern. Gimli konnte die Antworten, die sie hören wollten, mittlerweile auswendig. Aber heute ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Für heute hatte er einen Plan. Heute würde er sie nerven und nicht umgekehrt. Außerdem wollten sie heute weiter vordringen. Jeder einzelne Goblin und jeder einzelne Troll musste vernichtet werden. Die Zwerge renovierten fröhlich und warteten auf die Rückkehr von Gloins Trupp. Spät am Abend trafen mehrere Dutzend schwer verwundeter Krieger, darunter Gloin, in Balins Grabkammer ein. Sie wurden versorgt und nach einer Stunde durfte Gimli endlich zu seinem Vater. Sie begrüßten sich herzlich und Gloin fragte seinen Sohn nach seinem wohlbefinden und den Fortschritten aus. Gimli berichtete und berichtete. Als er geendet hatte, fragte er Gloin; Und was ist dir passiert, dass du wie von Sauron überrollt aussiehst. Gloin lachte kurz und wurde dann Ernst; „Orks haben uns überfallen. Wir haben uns zwar gewehrt und haben gewiss drei bis viertausend erschlagen, aber nicht ganz ohne Verluste, wie du siehst. Gimli schaute auf die 50 Überlebenden von Gloins Trupp. Dann schaute er wieder zu Gloin herab (er saß auf einem Schemel, Gloin lag auf seinem Lager am Boden). Gloin reichte Gimli ein Buch mit Aufzeichnungen; Gimli überflog die Zeilen, blieb aber an den letzten heften: „Orks kommen den Gang entlang. Eine Schar Trolle folgt ihnen. Erste Schüsse fliegen. Die Schlacht beginnt. Die Schlacht tobt noch. Bald haben uns die Trolle erreicht. Hinter den Trollen schwärmen immer mehr Goblins. Ein“hier endet die Schrift. Weiter unten steht krakelig; Der Schreiber ist tot. Wir haben zwar die Trolle und den Pfeilhagel überlebt, können den Goblinhorden aber nicht mehr lange standhalten.

Die Orks sind vernichtet. Nur ich und noch ca. 50 andere Zwerge haben überlebt, alle mittelmäßig bis sehr schwer verwundet. Wir werden uns nun zu Gimlis Trupp aufmachen und auf mehr Erfolg hoffen... .
Gimli liest diese Zeilen noch mehrfach durch. Er schaut seinen Vater an, der mittlerweile eingeschlafen ist. Oh diese verfluchten Orks! Gimli hätte es niemals zugelassen das seinem Vater so etwas passiert. Er hätte... . Gar nichts hätte er. 4.000 Orks und 300 Trolle. Das war einfach zuviel. Kurz darauf legte er sich schlafen, jedoch träumte er diesmal nicht von Erdbeben sondern von seinem Vater. Ganz allein steht er inmitten der Orkhorden.

30.5.07 21:40


9. Mai

An diesem Morgen hatten die meisten Zwerge einen enormen Muskelkater. Außer Gimli, Brain, Frain, den Schützen und den Heilern eigentlich jeder. Nachdem hier wieder alles in Ordnung war, stopften die Zwerge die Risse und Löcher im Boden der 21. Halle und erneuerten einige abgebrochene Säulenstücke und die Decke, was sehr schwierig war, da Zwerge klein und dick sind. Man brauchte also zwei Zwerge um einen an einem Flaschenzug heraufzuziehen. Wie man sich vorstellen kann, ging das nicht gerade schnell, und drei Zwerge stürzten aus einer (für Zwerge) beachtlichen Höhe. So verging der ganze Tag mit arbeiten, und außer das ein Troll und zehn Goblins kamen geschah nichts besonderes, nur, das Gimli sich zum ersten mal in seinem Leben an seiner Axt geschnitten hatte, was wohl der nervösmacherei durch Frains und Brains bewundernde Blicke zuzuschreiben war. Der Kampf gegen den Troll und die zehn Goblins wurde eigentlich nur von Gimli, dem langweilig war, gefochten. Zuerst mal hieb der Troll zwei Orks scheppernd zur Seite als er Gimli erblickte. Der freute sich schon auf das kommende Gefecht. Doch anstatt ihn anzugreifen, griffen die Goblins einfach den Troll an! So eine höhere Unverschämtheit! Beide Parteien waren Gimlis Axt lieb und wert. So musste er schneller sein als der Troll im Goblin-sofort-töten. Ein Goblin hieb gerade auf den Fuß des Trolls ein, als Gimlis Axt surrend seinen Rücken hinabsang. „Ein hübscher Rücken kann auch entzücken“, grinste Gimli. Ein zweiter mit Speer stürmte auf ihn zu. Gimli hieb ihm die Speerspitze ab, woraufhin der Goblin irritiert auf das Speerende starrte. Das hätte er besser nicht getan, und auch Gimli bereute seine Tat, denn in dem Bruchteil einer Sekunde lag nur noch ein geplätteter Panzer mit Ork innen drin auf dem Boden zu sehen. Er glich sehr einer Konservendose. Gimli schwor sich Rache für den weggenommenen Ork und hieb dem Troll mit all seiner Kraft (das ist sehr viel) (und mit seiner Axt) in den Bauch. Der Troll sank röchelnd zu Boden, doch bevor die Keule einen Goblin treffen konnte, war Gimlis Axt bereits zwischen Kopf und Schultern. Die restlichen vier mähte er in einer einzigen mehr oder weniger eleganten Drehung nieder, wobei er jedoch peinlicherweise anschließend auf die Zwergenschnauze fiel. Erst mal ließ er die Goblins da liegen, dann schickte er Leute, sie sollen sie bitte abholen und in den Brunnen werfen. Diese schauten zwar verdutzt, was Gimli aber mit einem „Spreche ich elbisch oder was?!“ konterte. Mit wirklich heftig schüttelnden Köpfen verneinten die Zwerge. (Das Kopfschütteln war so heftig, das sie taumelnd davon wankten, was Gimli zu einem ebenso heftigen Kopfschütteln veranlasste, was seine Mannen sahen, die verwundert die Köpfe schüttelten und die Heiler, die die ganzen taumelnden Zwerge sahen schüttelten die Köpfe, woraufhin...). So war der Tag mit viel Kopfschütteln und arbeiten vergangen.
30.5.07 21:38


6.-8. Mai

Der nächste Tag. Von nun an führte einer der Zwerge aus Gimlis Truppe ein mehr historisches als persönliches Tagebuch. Nun, da sie ja die Goblins töten bzw. vertreiben wollten, machen sie es am besten so wie Pippin. Also reiste Gimlis Truppe erst mal zwei Tage bis sie bei Balins Grab angelangt waren. Groin war draußen und verteidigt das Lager gegen mögliche Angriffe. Gloin ging einfach immer tiefer und tiefer in das Labyrinth von Moria hinein. An Balins Grab angekommen, baute Gimlis Trupp erst mal aus dem mitgeschleppten Material (sie wollten Moria ja wieder aufbauen) eine festere Tür, stabilere Wände, besserten den gesamten Raum aus und warfen dann schließlich den Rest in den Brunnen in der Mitte. So, jetzt würden hoffentlich die Goblins kommen. Sie traten hinaus in die große Halle und warteten. Überall platzierten sie Fackeln, um besser sehen zu können und um die Augen der Goblins zu schwächen. Schließlich kamen die Goblins. Nicht weniger Zahlreich als bei der Reise der Gefährten. Allerdings hatten sie es diesmal mit einer Streitmacht und nicht mit neun Mann zu tun. Gimli stürmte mutig voran, was allerdings mehr wie hopsen aussah, jedoch war nicht der richtige Zeitpunkt um zu lachen. Frain und Brain immer an Gimlis Seite, was Gimli allerdings mehr aufregte als half, weil er die ganzen Orks lieber alleine umbringen wollte. Tapfer kämpfte sich Gimli durch die Reihen, und seine Axt mähte alles nieder. Frain und Brain kamen kaum mit. Schließlich waren sie umzingelt, umringt von Orks. Die anderen waren bereits kaum noch zu sehen. Sie stellten sich Rücken an Rücken, und Gimli wurde traurig bei dem Gedanken schon 30 Sekunden lang keinen Ork mehr getötet zu haben. Schließlich wurde es ihm zu dumm und er warf seine Axt einem Ork quer in den Körper. Jetzt stürmten alle los. Diesmal kämpfte sich Gimli zu der führerlosen Meute Zwerge. Ihre Zahl war auf zweihundert geschrumpft, schätzte er. Die verwundeten wurden in Balins Grabkammer gebracht und verarztet. Nun kommandierte Gimli zum ersten Mal einen Haufen Zwerge. Es machte ihm unglaublich viel Spaß sie von links nach rechts und wieder von rechts nach links zu schicken. Plötzlich hielt er inne. Einige Goblins flogen durch die Luft. Hinter der Schar, fünf Höhlentrolle. Gimli schaffte es gerade noch, nicht zu fluchen. Er hieß die Schützen an, nur auf die Goblins zu schießen, die die Trolle mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wegschlagen würden. Tatsächlich war das der erste sinnvolle Befehl von Gimli, Gloins Sohn. Als die Trolle da waren, schluckte er seine Angst schnell herunter und lief einem Troll entgegen. Stöhnend und nicht ganz so schnell liefen Frain und Brain hinterher. Hinter ihnen mähten die Trolle die Orks nieder die sie niederschlagen wollten. „Bogenschützen, auf die Trolle!“ befahl Gimli. Er selbst stellte sich auf Brains Schultern, wartete bis der Troll das nächste mal Schwung holte und klammerte sich an dessen Arm. Der Troll indessen ließ die Keule auf drei Goblins fallen, um sich am Kopf zu kratzen. Ein weiterer Beweis für die mindere Intelligenz der Trolle. Kurz bevor er Gimli zu packen bekam, spaltete eben dieser ihm den Schädel. Brain und Frain indes kämpften wacker an den Füßen des Trolls gegen die schier unendlichen Moria-Goblinscharen. Schließlich waren die Trolle besiegt und die letzten Überbleibsel der Goblins zogen sich zurück. Diese wurden alle abgeschossen, bis auf einen. Da nahm Gimli die Wurfaxt des verblüfften Frains und warf sie ihm wütend nach. Zu seinem Erstaunen traf er sogar! Die Goblinleichen wurden wieder mal in den Brunnen geworfen. Das weckte einige erstaunte, vorher unbeteiligte Goblins und ließ sie erneut heran schwärmen. Jedoch trafen die Schützen der Zwerge dermaßen gut in der Masse, das Gimli nur noch drei zum töten hatte. Er war kurz davor seine Schützen zu verfluchen, die ja nur ihren Dienst taten. So legten sich die 187 überlebenden in Balins Grabkammer schlafen, wobei zwanzig Wache hielten.
30.5.07 21:37


Anfang Mai

Gimli schärfte seine Axt. Bald, ohja sehr bald würde sie wieder Orkblut trinken und Orkhälse abhauen! Er, sein Vater Gloin und sein Opa Groin würden Balin rächen. Ein starker Adrenalinschub von Wut und Trauer durchlief ihn bei dem Gedanken an Balin. Und dieser verdammte Höhlentroll hatte sein Grab geschändet, es in Stücke geschlagen! Noch im selben Moment schwor er sich, jeden Troll der ihm in Moria begegnete zu töten. Die Funken sprühten. Gimli hatte zuwenig aufgepasst. Schon beim bloßen hinsehen hatte man das Gefühl, das der Kopf nicht mehr auf den Schultern ruht. Er drückte die Axt in den Gürtel, klemmte noch einige Wurfäxte dazu, packte einen Laib trockenes Brot ein und schritt hinaus. Die anderen Zwerge waren bereits fertig. 2.000 an der Zahl. Gimli hatte das Kommando über 250 von ihnen, nur Gloin und Groin befehligten mehr Männer als er. Voller Stolz trat er hinaus, und 2.002 (Gloin & Groin) Zwerge sahen zu ihm auf. „Dann kann es ja losgehen“, sagte Groin. Obwohl Groin, Gloins Vater schon alt war, war er dennoch (für einen Zwergen) ein meisterhafter Bogenschütze. Und jetzt, wo die Elben weg waren, kaum noch zu übertreffen. (mal abgesehen von den Dunadain, den Waldläufern von Gondor, den Rohirrim, einigen Hobbitkindern etc.). So marschierten 2.003 Zwerge vom Erebor nach Khazad-Dum. Dain Eisenfuß, König vom Erebor, kraulte in seinem Bart herum. Hatte er wirklich das richtige getan...? Aber nun war es zu spät um darüber nachzusinnen. Auf seinem Schreibtisch lagen noch Berge an Papier, die, hätte man Dain gefragt, jegliche Berge Mittelerdes weit überragten.
Gimli marschierte weiter. Seine breite Axt geschultert, 250 Mann voran. Er schwitzte. Es war das erste mal das ihm soviel Vertrauen geschenkt wurde. Aber er hatte ja auch einiges geleistet in den Ringkriegen! prahlte er in sich hinein. Er musste weiterhin aufrecht gehen, um Haltung zu bewahren. `Jeder normale Soldat hat es besser als ich...` nörgelte er. Am späten Abend machten sie alle Rast. Pfeifeschmauchend saßen sie rund ums Lagerfeuer und Gimli sah sich um und inspizierte seine Truppen. `Hm, der sieht gut aus, sehr kräftig...und der? Na ich weiß ja nicht ob der eine Axt hochkriegt, hoffentlich ist der Bogenschütze...WAAS??? Ein Axtkämpfer der eine Wurfaxt zum kämpfen verwendet? Nein wirklich, der stirbt bestimmt als erster... . Aber...he, da fällt mir ein...na klar doch! Und der...hm, ja, ich glaube den befördere ich zu meiner Leibgarde. Ahja, am besten seinen Freund da auch gleich... .` Mit diesen Gedanken schritt er auf zwei stark gebaute Zwerge zu, musterte sie kritisch, bis sie zu ihm aufsahen. „Was gibt es noch denn jetzt noch...?“ grummelte einer. „Die Chance, etwas besseres als die anderen zu werden!“ grinste Gimli ihn an. Sofort sprangen sie auf. „Ja??“ Sofort klebten sie förmlich an Gimlis Lippen. Dieser kam sich plötzlich ganz schön blöd vor. Mögen sie auch stark sein, intelligent sind sie nicht... . Aber das ist ja sowieso fast niemand. Außer ihm. Und Gloin. Und Groin. Und Dain. Und... .
„Ja Oberstaxtfeldmeisterstratege?“ Gimli stöhnte. Naja, immer noch besser als O.A.F.M.S. . Gerade als er überlegte welches Wort man daraus bilden konnte, erinnerte er sich das er ja die zwei Kerle angesprochen hatte. Also sprach er weiter: “Was haltet ihr zwei Taugenichtse davon meine Leibgarde zu sein?“. Die beiden schüttelten Gimli so heftig die Hände das er in der folgenden Nacht von einem Erdbeben träumte. Das war geschafft. Jetzt noch eine Uniform angefertigt, eine neue Axt gefertigt, eine Standarte gebaut, einen Helm... . Gimli stöhnte. Nein es war wirklich keine gute Idee gewesen. Am Rande bemerkte er noch wie sie voller Enthusiasmus zu ihm sprachen, aber er merkte sich nur ihre Namen; Frain und Brain. Am nächsten morgen gab er die Liste der anzufertigenden Sachen dem Schmied, der sie während der Nacht fertigte. Und wieder einmal erkannte Gimli was es für eine Dummheit gewesen war...(sein Zelt stand neben dem des Schmiedes der die ganze Nacht hämmerte. Was vermutlich auch zu seinem Erdbebentraum geführt hatte). So vergingen zwei Wochen, als sie endlich das Osttor Morias erreicht hatten. Nachdem der Balrog und Sauron besiegt waren, dürfte es nicht mehr sooooooooooooooooooooooo schwierig sein Moria zurückzuerobern (schließlich gab es nur noch abertausende von Goblins und Orks und hunderte Trolle). Sie rasteten vor dem Tor, und stellten doppelt so viele Wachen wie sonst auf. Nach der „Expedition“ sollten viele das Sonnenlicht nie wieder sehen.
30.5.07 21:37


Das Lied der Blutelfen

Aus der Asche des Reiches von Quel'Thalas,
Das tapfer verteidigt von der Elfe Sylvanas,
Entstand ein neues Reich, der Vernichtung trotzend,
Weiterhin vor elfischer Kraft strotzend.
Rot ist ihre Farbe, wie das Blut ihrer Verwandten,
Deren Seelen unter Arthas Herrschaft brannten.
Das Blut ihrer Brüder zu rächen ziehen sie aus
Kehren niemals ruhig nach Haus
Bis nicht all das Übel, das über sie ging
In Form von Arthas am Galgen hing.

Das grüne Reich der Hochelfen gar,
Lag unerschüttert und wunderbar,
Mit seinen Grünen Wiesen und Bäumen,
Sterbliche konnten nur von dieser Reinheit träumen.
Die Flüsse zogen gliternd durch's Land
Welches nie geschädigt von Feindeshand.
Die Häuser der Elfen waren von geschwungener Art
Und das Holz aus denen sie gemacht ganz zart.
Ihre Gelehrten waren die klügsten Land,
Und jeder wie ein König bekannt.

Doch dann kam Arthas, der Verräter, der Tyrann,
Und mit ihm Zehntausende Untote Mann.
Wo sie gingen, da stank der Grund.
Es blieb nur grau, wo früher bunt.
Niemand verteidigte sich so tapfer wie die Elfen
Denen keiner wollte helfen.
Denn die schwächlichen Völker von Azeroth
Wollten nicht erkennen die große Not.
Was hätten sie für Chancen, wenn das Volk der Elfen stürbe?
Ja, wenn Arthas sie alle verdürbe?
Sylvanas war eine Herrscherin elfischer Natur
Wo sie hinging, blieb vom Feind keine Spur.
Doch unterlegen noch und nöcher,
Bald waren schartig die Schwerter, leer die Köcher.
Stumpf der Speer und zerbeult die Rüste
Zurückgedrängt bis zur Küste.
Silvermoon schließlich, unser aller geliebte Stadt,
Welche nur gutelfische Leute als Bürger hat
Ward tapfer von ihr beschützt
Nie hat ein Elf uns so sehr genützt!
Ihre Boten, zu warnen Silvermoon
Wurden getötet von Arthas Legion'n.
Eines Tages, im schweren Gefecht,
Sylvanas erneut schlug der Untoten Knecht.
Sie ging zurück ins Lager, der Himmel war rot.
Und all ihre Leute waren - tot.
Dort stand Arthas, gar scheußlich und grässlich.
Selbst für einen Menschen war er hässlich.
Mit blutbenetzter Klinge, die verflucht.
Die er, um Mal'ganis zu töten, gesucht.
Dort stand er nun, Rachelüstern vor der Elfe.
Es sei niemand mehr da, der ihr helfe.
Doch Sie gab nicht auf, stritt mit ihm
Aber der feige Hund verschwand mit hämischer Min'.
Seine Krieger, grausam und groß an Zahl
Allein ihr Anblick versetzte ihr grausamste Qual.
Sie focht wie nie zuvor,
Den Feinden jeder Mut gefror,
Doch gegen zehntausende allein
Man sich niemals kann eines Sieges erfreuen.
So lag sie schließlich Blutend im Gras
Und Arthas beugte sich über sie, voll Hass.
"Töte mich.", sprach sie zitternd.
Doch einen Plan in Arthas sie witternd.
"Zuviel Ärger habt ihr uns gemacht,
Als das wir euch stürben ließen wie in einer Schlacht.
Nein, mein Knecht sollst ihr sein.
So seid ihr zwar tot, doch mir gehorche euer Gebein!"
Die verfluchte Klinge tötete sie,
Und sie erstand auf voller Hass als Banshee.
Nun zog Arthas Heer zur Haupstadt
Die nicht nur Elfen als Bewacher hatt'.
Die Schlacht um das Tor war erbittert
Alles Volk bei seinem Fall erzittert.
Als Arthas ritt durch die Gassen
Gefolgt von Unheil in Massen.
Die Krieger Silvermoons lagen bald überall,
Grausam ihr stöhnendes Todesgeschrei.
Tapfer hatten sie sich gewehrt, doch vergebens,
Vorbei die Zeit ihres glücklichen Lebens.
Zum Brunnen schließlich gelangte Arthas
Zum Sonnenbrunnen mit seinem ewiges Leben spendenden Nass'.
Er besudelte ihn durch Asche.
Unmöglich, dass man diese Schande wieder reinwasche.
Das Reich der Elfen verging wie der Wind,
Wo es doch war der Natur liebstes Kind.

Die Überlebenden nannten sich Blutelfen,
Von Gedenken an ihre Brüder
Denen sie nicht konnten helfen
Erzählen ihre Lieder.
Rot für das Blut das vergossen
Silber für den Edelmut, der nie verflossen.
Und Gold für den Stolz, den jeder Elf behält
Niemals ihr Leben fristen sie werden als Söldner, für Geld.
Sie streifen umher, wie ein hungernder Drache.
Und wollen nur eines - RACHE
30.5.07 21:35


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