Brutstätte des Wahnsinns
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Gronk

Ein kindlicher Grunzlaut hallte von den bewaldeten Hängen hernieder; ein weiterer Krieger für die große und schier unendliche Schar der Orks ward geboren. Liebevoll wickelte die Mutter ihn, es war ein Junge, in ein schmutziges Tuch, wohlwissend, das sie ihn in 7 Jahren würde abgeben müssen.
Nach 7 Jahren klopften einige grobschlächtige Orks an die Tür, die kamen, um Gronk, so hieß der Knabe, abzuholen. Sie nahmen ihn an die Hand und zerrten ihn weg von der Mutter. Der kleine Junge war auf diesen Tag von seiner Mutter, die schon 4 Jünglinge zur Welt gebarcht hatte, gut vorbereitet worden, und so war er keineswegs überrascht. Verabschiedet hatte er sich bereits am morgen. Er wurde den für ihn bis dahin verbotenen Hang hinuntergführt. Sein Mund mit den kleinen Hauern stand offen; nach der ihm ebenfalls verbotenen Biegung sah er einen gewaltigen Berg mit dutzenden Löchern und Balkonen. Als sie hineintraten war er in einer großen Halle. Überall liefen Batallione mit ihrem Hauptmann herum, zum nächsten Trainigsraum. Er wurde weiter in eine Richtung gezerrt, seine kleinen, grünen Füße mit den 2 Zehen konnten einfach nicht so schnell laufen wie die seiner Begleiter, und so war es eher ein kläglicher Versuch, mithalten zu wollen. Nach und nach sah er weitere Jünglinge. Sie alle wurden am ersten Tag des Sommers hierhergeschleift. Schließlich kamen sie in einen großen Raum. Sie gingen alle durch einen schmutzigen Vorhang, der schon fettig war von den ganzen Orks mit ihren Haaren die dort hindurch streiften. Nachdem er hindurch trat, sah er zuerst nur einen weiteren Vorhang vor sich, dann knallte etwas hartes auf seinen Rücken und er wäre fast gestürzt. "Zum abhärten", sagte der Ork neben ihm mit einem Grinsen. Er schritt durch den 2. Vorhang, erwartete einen Schlag doch es kam keiner. Stattdessen erblickte er ein Rudel Jünglinge das in seine Richtung schaute. Er trat zu ihnen. Noch 8 weitere Male hörte man den Stock, und dann trat ein alter, erhaben wirkender Ork mit aufrechtem Gang ein. "Soso, das ist also das Frischfleisch für die Legionen. Die werden auch von Jahr zu Jahr weniger, und vor allem ängstlicher!" Er schlug mit seinem Säbel nach dem kleinen Ork der neben Gronk stand, stoppte aber ein paar Zentimeter über seinem Kopf. Unter dem Jüngling bildete sich langsam eine kleine, gelbe Pfütze. Angewidert sprangen die anderen Burschen zur Seite, der Betroffene Ork senkte den errötenden Kopf. Insgesamt standen 100 kleine Orks in dem Raum, zusammengewürfelt in einem wilden Haufen. "Zur ersten Übung folgt ihr mir alle." Gehorsam trotteten die Kinder hinter ihm her. Sie traten in eine große Trainingshalle mit vielen Stöcken. "Jeder schnappt sich einen Stock und verdrischt den anderen solange bis er um Gnade winselt!" Sofort sprangen die schnellsten nach vorne und schnappten sich die besten Stöcke. Dann stellten sich jeweils 2 der Jünglinge gegenüber, und schließlich stürmten sie aufeinander los. Schon nach 10 Minuten lagen die ersten winselnd und qiekend am Boden. Gronk kämpfte gegen einen etwa gleich starken Ork. Er schwang seinen Stock, sein Gegenüber tat es ihm gleich. Gronk schlug zuerst zu, seinem Gegner in die Seite. Dieser schwankte etwas, schlug aber geschwind dem verdutzten Gronk von oben auf den Kopf. So ging es immer so weiter, einer schlug dem anderen auf den Kopf, bis schließlich Gronk's Gegenüber nach hinten umkippte. Gronk wollte zu einem kraftvollen Schlag in die Magengegend ausführen, als der am Boden liegende um Gnade winselte. Sofort stellte sich Gronk stramm hin und trat auf seine Startposition. "Die Gewinner gehen durch die rechte, die Versager durch die linke Türe." Gronk gab seinen Stock ab und trat durch die rechte Tür...
Weitere 7 Jahre später: Mittlerweile war Gronk mit seinen Kameraden ein eingespielter Kriegstrupp, jeder kannte jeden so gut wie sich selbst, und so konnten die geschicktesten Manöver zusammen ausgearbeitet werden. Jeder von ihnen hatte wahlweise ein Schwert, eine Axt oder eine Keule erhalten; Gronk hatte eine gewöhnliche Axt. Diejenigen, die sich vor 7 Jahren als die Verlierer herausgestellt hatten und nicht so widerstandsfähig, wurden zu Bogen bzw. Armbrustschützen ausgebildet. Eines Tages trat ihr Lehrmeister ein, mit den Worten: "Heute werdet ihr zum ersten mal in eurem Leben gegen einen richtigen Gegner antreten und ihn töten müssen. Ich habe euch 3 Oger besorgt, sie werden mit euch, meinen "Gladiatoren" in die Arena gelassen. És ist gut möglich, nein eigentlich ist es sicher das einige von euch sterben, aber so sorgen wir dafür das nur die stärksten und härtesten in unsre Truppen aufgenommen werden. Jeder von euch erhält einen Helm und natürlich seine Waffe. Schuhe und Lendenschurz besitzt ihr ja bereits." Ernsthaftigkeit breitete sich unter den jugendlichen Orks aus. Es würen einige von ihnen sterben, und da sie alle eine Symbiose bildeten würe diese zerrissen werden. Sie haben die ganzen 7 Jahre lang zusammen trainiert, gegessen, und im sleben Raum geschlafen, und sie wurden alle gemeinsam in Künsten wie Strategie unterwiesen. Und jetzt soetwas! Das Leben eines Orks war wahrlich hart...
Als sie vor den Toren ihres speziellen Gladiatoreneingangs standen, konnten sie bereits die wütenden Oger die ihnen gegenüber hinter den Gittertüren standen sehen. Schließlich traten sie ein und waren absolut überwältigt; zum Jünglingskampf waren stets alle Orks anwesend, außer natürlich die 14-jährigen, welche allesamt sich in der Arena beweisen mussten. Sofort stellten sie sich in Zehnerreihen auf, Gronk stand in der 3. Reihe ganz außen. Die Tore der Oger wurden nun geöffnet. Mit lautem Gebrüll und Keuleschwingend stürzten sie sich auf den kleinen Trupp Orks. "Zusammenbleiben!" rief jemand. Der erste Oger erreichte sie und schwenkte seine Keule einmal gegen ihre jungen Körper. 3 Orks flogen schreiend durch die Luft. "Jeeeeeeeeeeeeetzt!" rief Gronk. Während der Oger noch den Schwung seiner Keule abbremste, stürmten die Orks in einer wilden Meute nach vorne und schlugen auf ihn ein. Der 2. Oger traf ein, während der erst noch rasend um sich trat und schlug. Immer wieder flogen grüne Leiber durch die Luft, doch die meisten rappelten sich wieder auf und stürmten erneut an. Der 2. Oger hatte es auf Gronk abgesehen; er schlug mit seiner Keule nach ihm. Gronk rollte sich zur Seite ab, worauf ihn sein Feind mit irren Blicken weitersuchte. Einige weitere Orks kamen Gronk zu Hilfe. Er hieb nach ihnen und wieder flogen einige durch die Luft. Gronk lief zwischen den fetten Beinen des Ogers durch, drehte sich um und rammte ihm seine Axt in den Rücken. Ein zufriedener Grunzlaut entstieg seiner Kehle. Doch sofort verwandlete sich seine Zufriedenheit in blankes Entsetzen; seine axt steckte fest. Der Oger drehte und wand sich, er schleuderte den armen Gronk hin und her, der seine Axt um keinen Preis verlieren wollte. Die Menge gröhlte, als sich schließlich die Axt aus des Ogers Körper entfernte und Gronk in hohem Bogen durch die Luft flog. Dumpf prallte er auf. Sofort stand er wieder auf. Als er einen kurzen Blick auf seine Axt warf, sah er das sie vor Blut nur so tropfte. Erneut stürmte er an, doch plötzlich traf ihn etwas hartes, fleischiges im Rücken und er flog erneut durch die Luft, diesmal mitten ins Getümmel hinein. Der 3. Oger hatte ihn zur Seite getreten. Gronk landete auf den fetten Schultern des 2. Ogers, der 1. war bereits gefallen. Der Oger ignorierte Gronk erfolgreich, was Gronk Zeit zum aufstehen gab. Wackelig stand er auf den Fettmassen und hob seine Axt. Mit einem "Pflatsch" spaltete sie den Schädel des Monstrums. Ohne weiteres getaumele plumpste er bäuchlings auf den Boden, Gronk sprang ab, das herausziehen seiner Axt sorgte für ein weitres, wohltuendes Sauggeräusch. Ein paar warfen ihm einige anerkennende Blicke zu, als sie sich mit letzter Kraft auf den 3. Oger stürzten. Gronk taumelte hinterher. Als der Oger gerade seinen Kopf hob, um die heranstrümenden Orks betarchten (was zewifellos sehr dämich aussah), schleuderte Gronk seine Axt dem widerwärtigen Wesen seine Axt in die vor fett schwabbelnde Visage. Tot kippte der Oger zu Boden. Gronk atmete erleichtert auf. Er hatte überlebt, so wie ca. 3 Dutzend seiner Kameraden. Als sie müde heraustrotteten, sah Gronk noch einmal kurz zurück. Blutend lagen seine toten Kameraden neben den blutrünstigen Monstern. Als Gronk durch das Tor marschierte, wurde er kurz von seinem Meister zur seite gewunken. Er trat in eine Kammer direkt neben dem Eingang, drinnen saß der Mörder des 1. Ogers. "Ihr seit beachtlich, vorallem du Gronk. Du hast gerade 2 Oger erledigt, und Mendruk hier einen. Darum werdet ihr von nun an am Hauptmanntraining teilnehmen. Eigentlich sind es immer drei pro Kriegstrupp die zum Hauptmann ausgebildet werden, aber da du 2 oger getötet hast gab es keinen mehr für einen dritten. Von nun an werdet ihr nichtmehr von mir trainiert, ihr werdet zusammen mit 100 weiteren Hauptmännern trainiert. Viel Glück!" Sie wurden von einigen Wachen zu einem Trainigsraum geführt. Zuerst jedoch betraten sie einen Raum mit Waffen, die ihre jetzigen an Schärfe und Schmuck soweit überragten wie der Himmel die Erde. Sie suchten sich ihre Waffen aus und traten in den Raum mit den anderen Hauptleuten, die ebenfalls gerade vom Kampf zu kommen schienen.
Weitere 7 Jahre später: Von den anfangs 100 Offizieren waren noch etwa 60 übrig, durch weitere Arenakämpfe. Manchmal gegen Menschen, manchmal Elfen oder auch wilde und gefährliche Tiere. Eines Tages trat der Oberst persönlich ein, wählte Gronk und 9 andere Hauptleute aus und hieß sie an, mitzukommen. Es sollte ein Angriff gegen ein kürzlich entdecktes Land geführt werden, welches Britannia hieß. An der Wand hing eine sehr ungenaue Karte der bereits bekannten Küste Britannias. "Eure Aufagbe ist es", so sprach der Oberst weiter, "zusammen mit euren Truppen zuerst zur Eisinsel zu fahren, dort zu landen, ein Lager aufzuschlagen und dieses zu sichern. Wenn ihr das getan habt, schickt ihr ein Boot zurück um uns zu benachrichtigen, das wir weitere Truppen senden können. Jedem von euch werden 50 Leute zugeteilt; davon sind 20 Krieger mit Bogen und Armbrust. Viel Glück!" Mittlerweile hatte jeder eine eigene Rüstung erhalten, sowie eine Ausbildung in einem beliebigen Handwerk; Gronk hatte das des schmiedens gewählt. Sie traten in die große Halle, klemmten ihre Helme unter den rechten Arm und standen aufrecht und stolz da, bis sich ihre Truppen in Reih und Glied hinter ihnen aufstellten. schließlich verließen sie Trupp für Trupp den Berg, der 14 Jahre ihr Heim gewesen war. Geblendet von der Sonne blinzelten die Orks beim marschieren. als sie am Hafen angekommen waren, wurde das blinzeln deutlich stärker, da sich das Licht auf der Meeresoberfläche spiegelte. Jeder Trupp bekam ein Boot, und so segelten sie von dannen, in Richtung des fernen Britannias.
Grunzend trat Gronk an den Bug. 2 Wochen waren nun schon unterwegs, und weder die Eisinsel noch Britannia waren in Sicht. Neben ihrem glitten die mächtigen Schiffe der anderen Hauptmänner. Mittlerweile hatte sich der Mörder der 2 Oger an das Sonnenlicht gewöhnt, stolz und aufrecht konnte er ihm entgegensehen. Doch heute schien die Sonne nicht. Schwarze Wolken erschienen am Horizont. Unruhig schritt er auf und ab. Ein Sturm! Ein Sturm war gekommen!
Gegen Abend erreichten sie die Sturmwolken. Die wellen schlugen höher, das Schiff schaukelte auf und ab. Seine Männer schöpften mit groben Eimern das salzige Wasser der See von Deck, doch sie kamen kaum noch nach. Da plötzlich schlugen 2 mächtige Wellen über ihnen zusammen. Riesige Wassermassen stürzten auf sie nieder, einige Orks wurden von Bord gespült, andere hielten sich an der Reeling. Als sie gerade auf einer Welle fuhren, und auf dieser in tosendem Gerausche hinabstürzten, kam von links eine Riesenwelle und schwemmte die Hälfteder Mannschaft, samt Steuermann, von Bord. Gurgelnd und Hilfe rufend ertranken sie in der tosenden Flut. Gronk übernahm das Steuer, der Regen peitschte ihm ins Gesicht. Als gerade eine Welle brach, sah er, wie das Schiff neben ihm sank, in der Mitte geborsten. Es blitzte, er hörte ein krachen und wildes Geschreie seiner Mannschaft; ein Blitz hatte in ihren Mast eingeschlagen, welcher nun bedrohlich schnell in Gronks Richtung fiel. Dieser sprang gerade noch rechtzeitig zur Seite, als der Mast das Steuerrad zerschmetterte. Unsicher stand er auf. Seine Mäner wollten ihm etwas zu rufen, doch er verstand sie nicht. Dann zeigten sie auf ihn, oder hinter ihn? Langsam drehte er seinen Kopf und sah nach hinten. Die Götter selbst mussten sich gegen sie verschworen haben. Eine gewaltige Welle kam genau auf ihn zu. Er wollte fortspringen, doch wohin? Die Welle schlug ein und schleuderte ihn durch die Luft. Unter sich sah er, wie die Welle sein Schiff in einen Splitterhaufen verwandelte. Als er bäuchlings aufkam, verlor er das Bewusstsein.
Er wachte an einem Strand auf. Er war nicht tot? Wie war das möglich? Er stand auf, seine Kleidung war vom Wasser gammelig geworden, doch seine Axt und sein Helm schienen alles ohne viel Rost überstanden zu haben. Seine Schuhe hingen in losen Fetzen an seinen Füßen, die Hose war in ähnlichem Zustand. Er ging langsam vorwärts. Er wusste nicht wie lange er gegangen war, doch irgendwann traf er auf Einheimische Orks. Er brachte noch ein ersticktes 'Hilfe' zustande, dann wurde ihm erneut schwarz vor Augen.
Er erwachte in einer kleinen Hütte, eine alte Orkfrau beugte sich über ihn. "Ruht euch aus, junger Krieger, ruht euch aus..."
30.5.07 21:34
 


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