Brutstätte des Wahnsinns
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11. Mai

Gimli erwachte früh am Morgen, durch die Rufe der Wachen und Kampfgeräuschen. Schnell hatte er Kettenhemd und Helm an, die Axt in der Hand und lief zu den Wachen. Eine Goblinschar, gewaltiger als er je gesehen hatte, stand in der 21. Halle. Zum Glück diesmal ohne Trolle, warum auch immer. Die Goblins, einer hässlicher als der andere, fielen in Dutzenden, doch schien das den Rest mehr anzustacheln als einzuschüchtern! Inzwischen war die Hälfte der Wachen tot. Frain und Brain waren auch aufgewacht, und die gerade erst genesenen Zwerge mussten wieder in die Schlacht ziehen. Die Heiler würden wohl nie zu einer Pause kommen! An vorderster Front kämpfte Gimli, Frain und Brain hinter ihm, alles abfangend was an Gimli vorbeikam. Hinter ihnen stapfte der Rest des Zwergentrupps, in der Mitte die Bogenschützen. Bald waren eintausend Goblins und vierundsechzig Zwerge getötet. Plötzlich drangen auch aus den hinteren Goblinreihen Kampfgeräusche. War ein Aufstand der Goblins im Gange? Nun, vorerst würden sie es wohl nicht erfahren, und alles, was Goblins tötete, war sowieso gut. Mit diesen Gedanken hieb Gimli wild auf die Goblinhorde ein. Gimlis Arme wurden langsam schwach, und gerade fiel der hundertste Zwerg. Nach mehrstündigen kämpfen (dem knurren der Zwergenmägen nach musste es schon Zeit für das Mittagessen sein), erschrak Gimli plötzlich. Er schaffte es gerade noch sein Erschrecken zu verbergen in dem er die Luft nur scharf einsog und seine Gegenüber betrachtete. Elben! Elben waren es! Er schickte seine Mannen weg, und der Elbenhauptmann, der sich als Haldir entpuppte, tat ihm dies gleich mit seinen eigenen Leuten. Haldir gürtete sein Schwert und sah auf Gimli herab. Frain und Brain waren noch bei Gimli und putzten ihre Äxte. „Die Herrin des goldenen Waldes von Lorien schickt mich, den Zwergen beizustehen, bei der Rückeroberung einer Stadt, die von Elben und von Zwergen gleichermaßen geehrt wurde.“ begann Haldir. „soso.“ sagte Gimli nur. „Aber erwartet ja nicht das ihr auch noch in die Grabkammer meines Vettern einziehen könnt“ brummte Gimli. „Gewiss nicht“, sagte Haldir, und zog einen Beutel aus seinem Gürtel. Er ließ einen Saphir in Gimlis Hand gleiten, mit den Worten „aber ihr Zwerge werdet schnell genug sein uns eine Elbengerechte Kammer in die Wand zumeißeln, hab ich recht, Gimli, Gloins Sohn?“. Der Zwerg räusperte sich und nickte dann stumm. Nach dem Mittagessen (wo die Zwerge eigentlich die Suppe mehr in einem runterschluckten als löffelten) erteilte Gimli seinen Befehl, unter dem Motto; Wer nicht mit einem Elb sein Bett teilen möchte, solle an die Arbeit gehen. Von dem Saphir berichtete Gimli nichts. Das Motto erzeugte einen enormen Arbeitseifer, sodass Gimli bald nur noch enormen Staub sah. Hin und wieder sah er ein paar Zwerge in den Staub hineinhuschen. Als Gimli sah, wie Besen hineingetragen wurden und der Staub allmählich nachließ, wandte er sich sehr zufrieden an die wartende Elbentruppe. „Euer“ er hüstelte „Heim ist bald fertig, werte Elbenherren. Die Elben blickten zu dem langsam sich auflösenden Nebel aus Staub und einigen fiel glatt die Kinnlade herunter. Die meisten jedoch rissen nur die Augen auf, was Gimli sehr amüsierte. Nur Haldir bewahrte Fassung. Der Raum war wirklich schön, erteilte sich Gimli selbst sein Eigenlob. Als die arbeitenden Zwerge die Elben sahen, liefen sie schnell hinaus. Der ganze Raum war mit einer dünnen Glasschicht umgeben (außer auf dem Boden, das wäre selbst Elben zu rutschig), und in die Decke waren verschließbare Fenster eingemeißelt. Wenn sie nachts geöffnet wurden, spiegelten sich Mond und Sterne darin nieder. Nur tagsüber wäre es wohl zu hell, weshalb sie verschließbar waren. In die Wand waren Bäume, Äste und Blätter eingemeißelt, ebenso wie ein Sichelmond und viele Sterne. „Ganz annehmbar“, meinte Haldir ruhig. Gimli wollte gerade aufschnauben, als er an den Lohn von seinem Gedächtnis erinnert wurde. So verging der sechste Tag in Moria.
30.5.07 21:41
 


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